So gelingen Feedbackgespräche

Alle Jahre wieder kommt das Jahresgespräch. Nicht jeder liebt es. Bei Beschäftigen weckt es mitunter Erinnerungen an den Zeugnistag und mancher Manager hält es gar für das Relikt einer überholten Führungskultur. Zu Unrecht, denn Feedbackgespräche stärken nachweislich das Commitment und die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten. Das belegt auch eine groß angelegte Studie zum Thema Personalmanagement. Sie zeigte: In Betrieben, die solche Gespräche führen, sind die Beschäftigten signifikant engagierter. Sie beabsichtigen auch eher, im Unternehmen zu bleiben – und verglichen mit Arbeitnehmern, die kaum Feedback bekommen, haben sie häufiger den Eindruck, dass der Betrieb an ihrer Weiterentwicklung interessiert.

 

Doch was macht ein erfolgreiches Feedbackgespräch aus?

Zunächst einmal muss der Rahmen stimmen.

Ruhe und Vertraulichkeit sind ein Muss! Wenn sie gewährleistet sind, wird Ihr Mitarbeiter leichter den Mut finden, offen zu sprechen. Und auch, wenn Sie negatives Feedback geben, ist Vertraulichkeit wichtig: Denn wenn die Kollegen mithören können, verletzt Kritik doppelt so sehr.  Zudem ist es wichtig, dass das Setting Ihren Beschäftigten nicht einschüchtert. Empfangen Sie ihn also nicht in Ihrem Büro, auf einem erhöhten Sitz, verschanzt hinter Ihrem großen Schreibtisch. Treffen Sie ihn besser wortwörtlich auf Augenhöhe, beispielsweise an einem Konferenztisch.

 

Auch im eigentlichen Gespräch ist Augenhöhe essenziell:

Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, wie er seine Leistungen und Erfolge einschätzt, was ihm noch schwerfällt, an welchen Bereichen er arbeiten möchte. Was würde ihm helfen, noch bessere Leistungen zu bringen? Zeigen Sie ehrliches Interesse an seinen Sichtweisen. Fragen Sie nach, hören Sie zu, lassen Sie ihn zu Wort kommen. Und dann sprechen Sie offen, aber nicht verletzend darüber, wie Sie selbst seine Leistungen im vergangenen Jahr einschätzen. Sagen Sie auch, wo Sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen.

 

Geben Sie Ich-Botschaften.

„Sie sind im Kundengespräch zu nervös!“ – das ist eine typische Du-Botschaft. Sie stellt die eigene Sichtweise absolut. Und wenn wir kritisches Feedback als Du-Botschaft formulieren, ist es besonders verletzend. Mit Ich-Botschaften dringen Sie viel besser zu Ihrem Gegenüber durch – ohne zu verletzen. „Ich habe den Eindruck, dass Sie in Kundengesprächen recht schnell sprechen. Nun, bei mir ist es so, wenn ich irgendwo ein Kunde bin und der Verkäufer spricht sehr schnell zu mir, dann fühle ich mich leicht überrumpelt. Daher versuche ich, das Gespräch schnell zu beenden, mit der Folge, dass dem Verkäufer ein Geschäft entgeht. Was denken Sie, wie könnten Sie einen Kunden wie mich bei der Stange halten?“ Diese Botschaft ist viel leichter zu schlucken, sie gesteht die Möglichkeit zu, dass man die Sache auch anders sehen kann – und sie ermutigt den Empfänger dazu, selbst über eine alternative Verhaltensweise nachzudenken.

 

Wenn Sie diese Empfehlungen beherzigen, kann Ihr Feedback seine positive Wirkung optimal entfalten.

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