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5 Karriere-Vorsätze, die Sie im neuen Jahr voranbringenDamit Ihren Zielen nichts mehr im Weg steht

Das Jahr neigt sich dem Ende: Für viele der ideale Zeitpunkt, sich Gedanken zu machen. Wir schließen mit dem alten Jahr ab und freuen uns auf das kommende. Diese Zäsur gibt uns einen kräftigen Motivationsschub für neue Ziele. Verschaffen Sie sich mit unseren fünf Karriere-Vorsätzen einen Überblick und starten Sie ganz entspannt im neuen Jahr durch.

  1. Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg

Wenn Sie nicht wissen, wo genau die Reise beruflich hingehen soll: In einer Welt voller Möglichkeiten ist das nicht verwunderlich. Aber nur, wenn Sie wissen, was Sie wirklich wollen, können Sie Pläne schmieden und diese in die Tat umsetzen. Verschaffen Sie sich Klarheit, indem Sie sich mit den folgenden Punkten auseinandersetzen:

  • Welche Fähigkeiten und Interessen haben Sie?
  • Benennen Sie Ihre Stärken und Schwächen. Konzentrieren Sie sich jedoch auf die Stärken.
  • Welche beruflichen Tätigkeiten kämen daher für Sie infrage?
  • Überprüfen Sie Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
  • Scheint Ihr Ziel unerreichbar, machen Sie es durch Teilziele greifbarer.

Puh, sagen Sie sich jetzt vielleicht, das sind ganz schön viele Fragen und Aufgaben. Stimmt. Ist dieser Schritt aber erledigt, befinden Sie sich bereits so gut wie in der Umsetzung – und damit geradewegs auf dem Weg zu Ihrem Ziel.

  1. Toleranz ist wie Walzer tanzen

Beides sieht schön aus, erfordert aber Übung. Toleranz sieht schön aus? Ja, je toleranter Sie sind, desto gelassener werden Sie sein – und das auch ausstrahlen. Deswegen: Seien Sie nachsichtig mit Kollegen, die Ihnen auf den Geist gehen. Wir alle haben unsere Schwächen, halten Sie sich damit also nicht auf.

Hat das Verhalten eines Kollegen jedoch unmittelbare Auswirkungen auf Ihre Arbeitsleistung sollten Sie das Gespräch suchen. Versuchen Sie gemeinsam herauszufinden, wie sich die Situation verbessern lässt. Gehen Sie nicht in den Angriffsmodus. Damit lösen Sie keine Probleme, sondern provozieren noch mehr Konflikte. Augenhöhe ist hierbei das Stichwort: Wir vergessen gerne, dass wir nicht die einzigen in diesem Universum sind und jeder sein Päckchen zu tragen hat.

Toleranz ist Ihrer Karriere also zweckdienlich: Sie vermeiden negativen Ballast, der Sie in Ihrem Handeln unterminiert. Stattdessen können Sie sich ohne Ablenkung und Einschränkung auf Ihre Ziele konzentrieren.

  1. „Erfolg bedingt lebenslanges Lernen.“

Das wusste schon der Komponist Schumann. Also: Worin möchten Sie sich beruflich weiterentwickeln? Und welches Ziel verfolgen Sie mit der neu erworbenen Qualifikation? Ist es eine Beförderung oder gar ein Jobwechsel? Sie müssen einen Vorsatz immer konkretisieren, damit Sie ihn auch wirklich umsetzen.

Gibt es in Ihrem Unternehmen nicht die Möglichkeit zu Weiterbildungen, ziehen Sie Volks- und Berufsschulen in Betracht. Auch online können Sie mittlerweile zertifizierte Weiterbildungen absolvieren, zumeist sogar völlig zeit- und ortsunabhängig.

  1. Wertschätzung beginnt bei uns selbst

Warten Sie nicht auf Lob von Vorgesetzten und Kollegen. Beginnen Sie lieber damit, Ihre eigenen Leistungen wertzuschätzen und anzuerkennen. Das macht Sie weniger abhängig von Ihrer Umgebung und immunisiert Sie gegen Kritik: Sie wissen schließlich am besten, was Sie leisten.

Damit steigen Ihre Zufriedenheit und Motivation. Sie werden automatisch selbstbewusster. Und das beste: Der nächste Punkt dürfte Ihnen dann leicht von der Hand gehen.

  1. Gehaltserhöhung: Kein Traumthema, aber auch kein Tabuthema

Wie sieht es mit einer Gehaltserhöhung aus? Die Kosten steigen: Angefangen vom Brötchen beim Bäcker bis hin zur Miete. Im Zuge dessen wird natürlich auch eine Arbeitskraft teurer.

Auf der anderen Seite geht es aber auch um Wertschätzung – für die Leistungen, die Sie erbracht haben und die Sie auch zukünftig erbringen sollen.

Überlegen Sie sich, ob Sie genug verdienen und wenn nicht, wie viel mehr Sie verdienen möchten. Im nächsten Schritt sollten Sie Ihre Gehaltserhöhung begründen können. Machen Sie sich auch Gedanken über die Gegenargumente, um kontern zu können. Vielleicht können Sie auch zusätzliche Leistungen anbieten, die eine Gehaltserhöhung rechtfertigen.

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