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6 + 1 Tipps für das Vorstellungsgespräch So bekommen Sie Ihren Traumjob

Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch! Ihre Bewerbungsunterlagen waren offensichtlich überzeugend und Sie wurden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Jetzt liegt es an Ihnen auch mit Ihrer Persönlichkeit und Ihren Qualifizierungen zu überzeugen. Wir nennen Ihnen sechs Tipps (und einen Geheimtipp), mit denen Sie im Bewerbungsgespräch überzeugen.

 

1.     Recherchieren Sie! 

Googeln Sie Ihr zukünftiges Unternehmen, inspizieren Sie dessen Seite und setzen Sie sich intensiv mit der Philosophie Ihres potentiellen Arbeitgebers auseinander. Schauen Sie sich auch die Bewertungen über das Unternehmen an. Auf diese Weise verschaffen Sie sich einen ganzheitlichen Eindruck.

Überlegen Sie auch, warum gerade Sie so gut in dieses Unternehmen passen könnten. Nein, nicht Konjunktiv, sondern Indikativ: Sie passen in das Unternehmen! Finden Sie hierfür die nötigen Argumente: Wie wäre es mit Empathie und Expertise als Oberbegriffe?

 

2.     Sachliche Präzision statt ausuferndes Storytelling! 

Zu Beginn werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit dazu aufgefordert, etwas über sich und Ihren Werdegang zu erzählen. Bereiten Sie daher eine kurze und knackige Selbstpräsentation vor, die aus Ihrem Lebenslauf respektive dessen relevantesten Stationen besteht.

Verzichten Sie auf eine ellenlange Selbstdarstellung. Monologe sind langweilig, der Personaler wird bei Interesse von sich aus nachhaken.

 

3.     Kleider machen Leute!

Diese Volksweisheit entstammt dem Titel einer Novelle von Gottfried Keller und ist auch heute noch so aktuell wie vor fast 150 Jahren. Zeigen Sie mit der richtigen Kleidung, dass Sie den Dresscode Ihrer Branche kennen und respektieren. Studien belegen, dass die Kleidung unsere Karriere beeinflusst: Passen Sie sich an, werden Sie davon langfristig profitieren.

Eine solche Anpassung macht natürlich nur Sinn, wenn Sie sich mit Ihrem Beruf auch wirklich identifizieren. Dann fühlt sich die Anpassung nicht wie eine solche an, sondern wie eine zweite Haut, in der Sie sich wohlfühlen – und das auch ausstrahlen.

 

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4.     Seien Sie authentisch!

Seien Sie so ehrlich wie möglich, aber erzählen Sie deswegen noch lange nicht alles. Personaler haben ein Standard-Repertoire an Fragen. Sie interessieren sich für Ihren letzten Job und auch für Ihre Motivation hinsichtlich der neuen Stelle. (Verlinkungen)

Konzentrieren Sie sich bei Ihren Antworten auf positive Erfahrungen und Beweggründe. Vermeiden Sie es, einen alten Arbeitgeber schlecht zu machen – damit rücken Sie sich nur selbst in ein schlechtes Licht.

 

5.     Wer fragt, der führt!

Vor Ende des Vorstellungsgespräches bekommen Sie in der Regel die Möglichkeit selbst Fragen zu stellen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und überlegen Sie sich, worüber Sie sich informieren möchten: Intelligente Fragen lassen schließlich auch den Fragenden intelligent erscheinen.

Sie bekunden damit nicht nur Interesse, sondern auch Initiative – beides essentielle Eigenschaften in der Arbeitswelt. Zeigen Sie dem Personaler, dass Sie jemand sind, der mitdenkt oder sogar weiterdenkt.

Machen Sie sich auch während des Gesprächs Notizen. Diese können im Nachgang hilfreich sein, während der Personaler einen strukturierten Eindruck von Ihnen bekommt.

 

6.     Die Kraft der Selbstbeeinflussung!

Denken Sie immer daran, dass es hier um ein Kennenlernen geht: Weder Personaler noch zukünftiger Arbeitgeber wollen Sie in ein gemeines Kreuzverhör nehmen. Ihre Bewerbung hat Eindruck hinterlassen, deswegen sind Sie hier!

Machen Sie sich das bewusst, denn Ihre Gedanken haben einen großen Einfluss darauf, wie Sie sich fühlen und letztendlich auch präsentieren. Eine gute Vorbereitung wird Sie zusätzlich bestärken, Sie werden selbstsicher in das Vorstellungsgespräch gehen.

 

Unser psychologischer Bonus-Tipp: Der Chamäleon-Effekt!

Spiegeln Sie Ihr Gegenüber und dessen Körpersprache, damit schaffen Sie unterbewusst Sympathien! Wir sind uns ähnlicher als Sie denken, lautet die Botschaft dahinter.

Wie das Ganze funktioniert? Indem Sie Ihr Gegenüber nachahmen, aber nicht nachäffen. Lachen Sie zum Beispiel, wenn der Personaler lacht. Oder greifen Sie zum Wasserglas, wenn Ihr Gegenüber einen Schluck trinkt. Schlagen Sie die Beine übereinander, wenn der Andere es ebenfalls tut.

Gehen Sie allerdings subtil bei solchen Nachahmungen vor, der Personaler sollte sie nicht bewusst wahrnehmen können. Üben Sie diesen Trick am besten zuerst in Ihrem Bekanntenkreis!

 

 

 

 

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